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Hohe Schrecke (1,9 MB)

Aktuelles Journal


Journal Nr. 14
November 2015
(PDF 4.3 MB)




















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Naturschutzgroßprojekt
„Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft“


Seit 2009 ist die Naturstiftung David Träger des Naturschutzgroßprojektes „Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft“. Ziel ist es, etwa 8000 Hektar Waldfläche dauerhaft zu schützen und durch einen Mix aus naturnaher Waldwirtschaft und Nullnutzung ein artenreiches Refugium weiter zu entwickeln.

Die Hohe Schrecke ist ein am nördlichen Rand des Thüringer Beckens gelegener bewaldeter Höhenzug mit Bergkuppen bis 370 Meter über NN. Prägnant für dieses bundesweit bedeutsame Schutzgebiet ist der relativ unzerschnittene und naturnahe Laubwald mit einigen alten Buchenbeständen. Im Mittelalter wurde hier nicht – wie andernorts üblich – großflächig gerodet. Auch später herrschte eine naturnahe Waldnutzung vor, und selbst die Zeit als Militärgebiet im 20. Jahrhundert hat der Natur eher genutzt als geschadet - zumindest stellenweise und verglichen mit den Wirtschaftswäldern ringsum.

Maßvoll wirtschaften und auch Wildnis zulassen
Beispielsweise geht es im Projekt darum, sumpfige Bereiche auf einem ehemaligen Schießplatz so zu renaturieren, dass Schmelz- und Regenwasser am Berg bleibt statt in reißenden Bächen talwärts zu rauschen. Strukturreiche Laubwälder sollen dauerhaft auch wieder dort wachsen, wo sie durch Forst und Militär verdrängt worden sind. Die Erlebbarkeit für Wanderer, Radfahrer und Reiter soll mit einem Wegekonzept verbessert werden – gleichzeitig sollen Ruhezonen den Artenschutz in diesem wertvollen Waldgebiet auch für störungsempfindliche Pflanzen und Tiere ermöglichen.

Naturschutz und Regionalentwicklung
In den Jahren 2009 bis 2012 wurde ein Pflege- und Entwicklungsplan für die Hohe Schrecke erstellt. Dieser wird seit Herbst 2013 schrittweise umgesetzt – vorerst nur im thüringischen Teil, später auch auf den zu Sachsen-Anhalt gehörenden Flächen. Die Umsetzungsphase erstreckt sich über 10 Jahre. Neben der Ausweisung von Wildnisgebieten liegt der Maßnahmenschwerpunkt vor allem auf einer besonders naturnahen Waldnutzung und auf dem Erhalt der die Hohe Schrecke umgebenden Kulturlandschaft.
Parallel zum Naturschutzgroßprojekt (es wird vom Bundesamt für Naturschutz finanziert) hat das Bundeslandwirtschaftsministerium ein Projekt zur Regionalentwicklung aufgelegt. Die Mittel dafür sollen in die Gemeinden rings um die Hohe Schrecke fließen – koordiniert vom Verein „Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft“ e.V., in dem auch die Naturstiftung David Mitglied ist. Bis Ende 2016 begleiten die Vorhaben der Regionalentwicklung einen Prozess, der insgesamt zu einer Aufwertung der Region im Einklang mit den Belangen des Naturschutzes führen wird.

www.hohe-schrecke.de

Kontakt
Dr. Dierk Conrady
Telefon: 034673 / 78 903

Christin Brauer
Telefon: 034673 / 78 903

Gerlinde Straka
Telefon: 034673 / 78 903

Projektbüro Hohe Schrecke
Heidelbergstrasse 1
06577 Braunsroda

Sprechzeiten: Donnerstag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 Naturstiftung David | Trommsdorffstraße 5 | 99084 Erfurt | Telefon 0361 555 0330 | Fax: 0361 555 0339 aktualisiert am 05.04.2016
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